Der Verlag

Der NoNo Verlag ist ein Verlag für nichtnormative Kinderbücher, Sachbücher und Ratgeber. Er wurde 2009/2010 von Ina Schneider und Ben Böttger gegründet. Es folgt die damalige Selbstdarstellung:

Wir wollen mit unserem Programm dazu beitragen, dass ansonsten wenig beachtete Erfahrungen und Lebensentwürfe sich in der deutschsprachigen Literatur wiederfinden. Unser Themenschwerpunkt liegt dabei auf Geschlechtsidentitäten, zum Beispiel in den Bereichen gender_queer, trans* und inter*. Das heißt, unsere Bücher handeln von Menschen, deren geschlechtliche Identität nicht dem stereotypen Muster von Männern und Frauen entspricht. In den Kinderbüchern liegt ein weiterer Fokus darauf, verschiedene Modelle des Zusammenlebens in der Familie und anderen Zusammenhängen einzubeziehen. Dabei legen wir Wert darauf, dass die Texte und Illustrationen möglichst auch Normierungen in anderen Aspekten vermeiden und respektvolle zwischenmenschliche Beziehungen unterstützen/bestärken.

Der NoNo Verlag ist aus einem Buchprojekt von Rita Macedo und Ben Böttger hervorgegangen, in dem sie ein Konzept für nichtnormative Kinderliteratur entwickelt und das nichtnormative Kinderbuch Unsa Haus entwickelt haben. Das Buch steht in der ersten Fassung in verschiedenen Sprachen zum kostenlosen Download bereit. Mittlerweile ist die dritte überarbeitete Auflage des Buches als Hardcover bei der Edition Assemblage erhältlich.

Der NoNo Verlag hat darüber hinaus einen Fotokalender, ein weiteres Kinderbuch und Sachbücher herausgebracht. Nachdem Ina Schneider bereits vor einigen Jahren ausgestiegen war, hat Ben Böttger die verlegerische Tätigkeit des NoNo Verlags Ende 2013 eingestellt. Der NoNo Verlag hat 2015 die erste Berliner Buchmesse Queeres Verlegen mit begründet und sich auch 2016 daran beteiligt. Im Mai 2017 wurden dann die im NoNo Verlag verlegten Titel an die Edition Assemblage abgegeben.

Impressum

NoNo Verlag

Inh.: Ben Böttger

Weichselstr. 13

12045 Berlin

Tel.: +49 (0)30 78084745

E-Mail: verlag[at]nonoverlag.de

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Transmasculinities 2011

Pictures From Beyond the Malestream

Pünktlich zum Oktober 2010 erschien TRANSMASCULINITIES 2011 – Pictures from Beyond the Malestream: Ein Fotokalender mit Portraitaufnahmen.

Der Kalender umfasst 16 Seiten und enthält 24 farbige Portraits, fotografiert von Finn Ballard. Auf zwei Seiten stellen sich die Models mit Schwarz-Weiß-Bildern und kurzen Texten vor. Als besonderes Extra gibt es ein farbiges Poster mit sieben weiteren Portraitaufnahmen, das ganzjährig die Küche zieren oder über dem Bett hängen kann.

Der Kalender umfasst 16 Seiten und enthält 24 farbige Portraits, fotografiert von Finn Ballard. Auf zwei Seiten stellen sich die Models mit Schwarz-Weiß-Bildern und kurzen Texten vor. Als besonderes Extra gibt es ein farbiges Poster mit sieben weiteren Portraitaufnahmen, das ganzjährig die Küche zieren oder über dem Bett hängen kann.

Dieser Kalender feiert das glitzernde Universum vielfältiger geschlechtlicher Identitäten und Ausdrücke jenseits des männlichen Mainstreams.

Auf den Fotografien Finn Ballards werden aus alltäglichen Menschen an alltäglichen Orten Persönlichkeiten, die den Blick festhalten. Die Bilder enthalten eine Spannung, die die Individualität der abgebildeten Personen unterstreicht und zugleich deutlich macht, dass es sich bei ihnen um selbstbewusste Akteure und nicht um Objekte ihrer Umwelt oder der Betrachtenden handelt. Es entsteht der Eindruck von Intimität, ohne dass die Models entblößt wirken oder ihre sichere Distanz zu den Betrachtenden verlieren. Dadurch, dass die Integrität der abgebildeten Personen gewahrt bleibt und sie die Betrachtenden aus ihrer eigenen Welt heraus anschauen, schafft Finn Ballard intensive Momente der Interaktion zwischen seinen Portraits und den Betrachtenden.

Finn Ballards Anliegen, durch seine Portraitkunst TRANSMÄNNLICHKEITEN sichtbar zu machen, eröffnete dieses Projekt. Organisatorisch unterstützt wurde es von Ben Böttger und Ina Schneider (NoNo Verlag), LCavaliero Mann und Micky. Das Konzept und die endgültige Form des Kalenders sind aus einem kreativen Gruppenprozess entstanden, an dem Models und Fotograf gleichermaßen beteiligt waren, und der ohne die Hingabe und Leidenschaft aller Beteiligten nicht möglich gewesen wäre.

Für Restexemplare bitte direkt beim NoNo Verlag nachfragen.

Rezensionen

Inter

Den Bart zu tragen ist leichter – Buchbesprechnung in der taz.die tageszeitung. (Hier als PDF mit Bild)

to thine ownself be true – Buchbesprechung bei QWIEN – Zentrum für schwul/lesbische Kultur und Geschichte.

Hermstory: Hinter den Kulissen der binären Geschlechterwelt – Rezension bei Frauen beraten Frauen.

Natur und Intersexualität – Cord Riechelmann nicht nur über diese Buch in der Jungle World.

„Inter“ wird empfohlen:

Die Bildungsinitiative Queerformat empfiehlt „Inter“ in ihrem Newsletter vom August 2013 (S. 6).

Das Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. in einer Broschüre (S. 8).

Im ZtG-Blog der Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Ausführliche Beschreibung des Buches.

Raumschiff Cosinus

Eine Rezension von Raumschiff Cosinus – Der Bordcomputer hat die Schnauze voll findet ihr in der Ausgabe Nr. 67 der HUch! – Zeitung der studentischen Selbstverwaltung der HU Berlin: Raumschiff Cosinus oder eine Familie zum Selbstwählen (S. 12).

Buchbesprechung in der fiber – werkstoff für feminismus und popkultur Nr. 19/2011.

Raumschiff Cosinus wird empfohlen von:

GLADT e.V.: Bücherliste zu unterschiedlichen Lebensrealitäten (S. 31) für die Altersstufen 2-6 Jahre des Projekts „Gemeinsam für Akzeptanz“.

tz – thüringer Zeitschrift der Bildungsgewerkschaft GEW 01/2013 (S. 9).

Glucke Magazin.

Joke Janssen in der Ringvorlesung Jenseits der Geschlechtergrenzen.

 

Ausführliche Beschreibung des Buches.

Unsa Haus

Rezension auf Mädchenmannschaft: Ein Kinderbuch im Kampf gegen Normen

Rezension auf AVIVA-Berlin: Ben Böttger, Rita Macedo u.a. – Unsa Haus und andere Geschichten

Rezension auf queer-o-mat.de: Unsa Haus – ein nichtnormatives (Kinder)Buch

Interview in der HUch! – Zeitung der studentischen Selbstverwaltung der HU Berlin (S. 14): Unsa Haus – Ein nichtnormatives Kinderbuch

Rezension bei inklusive menschenrechte: „Unsa Haus“ – Versuch über ein Kinderbuch ohne Zuschreibungen

Rezension im Lichtenberger Stachel 2013/01 (S. 4): Das wird Unsa Haus

„Unsa Haus“ wird empfohlen von

IDA e.V. – Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit: Antirassismus und Social Justice – Materialien für Trainings mit Jugendlichen (S. 87) und Überblick 3/2010 (S.14)

Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V.: Broschüre Interkulturelle Kinderbücher  (S. 11).

tz – thüringer Zeitschrift der Bildungsgewerkschaft GEW 01/2013 (S. 9).

GLADT e.V.: Bücherliste zu unterschiedlichen Lebensrealitäten (S. 30) für die Altersstufen 2-6 Jahre des Projekts „Gemeinsam für Akzeptanz“.

Heinrich Böll Stiftung (Buchempfehlungen sind ziemlich weit unten im Artikel)

Empfehlungslisten des Projekts Bilder im Kopf.

Unsa Haus ist im Medienkoffer „Vielfältige Familienformen und Lebensweisen“ für die Grundschule der Bildungsinitiative QUEERFORMAT enthalten.

Ausführliche Beschreibung des Buches.

Inter

Erfahrungen intergeschlechtlicher Menschen in der Welt der zwei Geschlechter

Elisa Barth, Ben Böttger, Dan Christian Ghattas, Ina Schneider (Hg.)
ISBN 978-3-96042-028-6

Dieser Band bringt Texte und Kunstwerke von intergeschlechtlichen Menschen aus verschiedenen Regionen der Welt zusammen, ergänzt um ausgewählte solidarische Texte.

Dreizehn Autor_innen geben mit ihren Texten Einblicke in ihre Erfahrungen in mehr als zehn verschiedenen Ländern (Argentinien, Australien, Costa Rica, Deutschland, Schweden, Serbien, Südafrika, Taiwan und der Türkei, wobei die Autor_innen teilweise auch ihre Lebenserfahrungen aus weiteren Ländern einbringen). Dazu sind im Buch Gemälde und Fotos von drei inter* Künstler_innen, ebenfalls aus verschiedenen Ländern, zu sehen.

Als Herausgeber_innen haben wir uns bemüht, mit einer Einleitung, einem Glossar und einem Ressourcen-Teil weitere Informationen zu liefern, die für ein Verständnis der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Situation in Deutschland und eine weitere Auseinandersetzung mit dem Thema hilfreich sind.

Die meisten Beiträge thematisieren persönliche Erfahrungen, viele darüber hinaus den Aktivismus, mit dem die Autor_innen für ihre Rechte und gesellschaftliche Anerkennung kämpfen. Rechtliche Fragen sowie die Rolle der Medizin werden ebenfalls behandelt.

Das Buch entstand vor dem Hintergrund, dass intergeschlechtliche Menschen bis heute fast überall auf der Welt vielfältigen Menschenrechtsverletzungen, Gewalt und Diskriminierung ausgesetzt sind. Auch von diesen traumatischen Erfahrungen und ihren Folgen berichten die Texte und Bilder. In erster Linie zeichnen sie sich jedoch durch ihren Mut und ihre Stärke aus und durch die positive Einstellung, mit der die Autor_innen und Künstler_innen ihren Weg gehen und ihre Kämpfe führen.

Die Entstehung des Buches wurde finanziell von der Dreilinden gGmbH, der Hannchen-Mehrzweck-Stiftung und dem Gunda-Werner-Institut in der Heinrich-Böll-Stiftung gefördert.

Rezensionen